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Weil wir vor einem Jahr an der U-14-SM den vierten Rang erreichten, wurden wir bei der Einteilung als Nr. 4 gesetzt. Dies war aber alles andere als ein Vorteil, denn mit Franches Montagnes und Köniz wurden uns zwei schwere Brocken in der Vorrundengruppe zugeteilt. 

Im ersten Spiel am Samstag tragen wir auf Köniz, das wir in der Auftaktrunde in einem hochstehenden Spiel VFM mit 2:0 besiegen konnten. Wir kennen Köniz und wissen um ihre Stärke. Am Youth-Volley-Day in Aarau konnten wir gegen sie im Final mit 2:1 gewinnen, aber sie sind auch diejenigen, die den aktuellen Schweizermeister aus Aarberg geschlagen haben. Wir spielten ein starkes Spiel und zwangen Köniz Risiko zu nehmen, was zu Fehlern führte, und wir konnten uns mit +19 und +19 durchsetzen. 

Nun reichte uns noch ein Satzgewinn gegen VFM, um Gruppensieger zu werden. Aber es kam ganz anders. VFM spielte einen praktisch perfekten 1. Satz und uns wollte nichts gelingen: -11! Mit dem Rücken zur Wand kämpften wir uns durch den 2. Satz, der sehr ausgeglichen war. Am Ende konnten wir uns knapp durchsetzen, +22, was uns den Gruppensieg einbrachte. Der 3. Satz war Makulatur: -7!

So trafen wir im 1/8-Final auf den Titelverteidiger NUC. Der 1. Satz war eine sichere Beute für uns, +17; genau so deutlich ging dann der 2. Satz an NUC (-17). Im dritten Satz lagen wir 6:9 hinten, konnten dann aber mit 14:10 vorlegen. Drei Matchbälle und zwei Time-Outs später stand es nur noch 14:13, als uns der erlösende Punkt gelang.

Am Sonntagmorgen stand uns im 1/4-Final Volero Zürich gegenüber. Wir agierten ballsicher und mit viel Druck; die Züricherinnen hatten keinen Antwort darauf (+10, +16). 

Es folgte der Halbfinal gegen Volero Aarberg. Diese machten unglaublich viel Druck und zogen schnell weg. Wir konnten uns fangen, aber mit -16 ging der 1. Satz an die Bernerinnen. Im 2. Satz konnten wir uns super steigern und führten mit 19:15. Dieser Vorsprung lähmte uns aber und Aarberg machte den Sack zu: -19.

Im Bronzespiel hiessen die Gegnerinnen Rüschlikon. Wir waren von Beginn weg wacher und aggressiver und setzten uns im 1. Satz mit +15 durch. Im zweiten Satz wurde es ein bisschen enger. Trotzdem lagen wir immer mit +/- 5 Punkten vorne und liessen uns die Butter nicht vom Brot nehmen: +20!

Das Team
Mara Silva (C), Angelina Weldemichael, Serena Cela, Giulia Kappeler, Lynn Werthan, Hyab Medhane, Arsema Weldmichael und Leoni Panic
Coaches: Martin Krättli und Patricia Silva